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Unterstützungsangebote für Schulen
 
 
iTs-Angebot Lehrergesundheit - Kommunikation und Schulkultur
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Lehrer- und Schülergesundheit durch richtige Kommunikation
Workshop / Seminar für Schulen
 
Sie kennen es! Erst Streit, dann Stress, zuviel davon macht krank.
Gesundheit ist das Ergebnis angemessener Lebens- und Verhaltensweisen.

Die Aussage klingt einfach, aber im Lebens(um)feld von Schule stellen sich die Fragen:
Was versteht man unter "angemessen"?
Welche "Lebensweisen" sind gemeint?
Welche "Verhaltensweisen" sind betroffen?

Auf das Lebensumfeld Schule bezogen verstehen wir
unter "angemessen":
- gemessen am Leitbild/Schulprofil/Ziel der Schule, an den pädagogischen und
  erzieherischen Zielen, an den Lernzielen, an Vorgaben der Ministerien, an Gesetzen
  unter "Lebensweisen":
- vorgelebte Einstellungen von Lehrern, Schülern, Eltern und aus dem Umfeld
  unter "Verhaltensweisen":
- die alltäglichen Umgangsformen miteinander

Gesunde Schule ist weit mehr als ein Schlagwort. Die Ausfallzeiten durch Lehrerkrankheit und Kosten für Krankheitsfolgen in der Gesellschaft, z. B. durch psychische Erkrankungen, sind alarmierend hoch. Diesen frühzeitig und vorsorgend entgegenzuwirken, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Diesen doppelten Nutzen bietet dieser Workshop.

Der Ansatzpunkt die Schule gesünder zu machen, ist es Lebens- und Verhaltensweisen, insbesondere der Schüler, zu verändern. Dies geschieht über die Schulkultur, speziell über die Kommunikationskultur. Die Art wie Schüler untereinander und Lehrer-Schüler miteinander kommunizieren und sich aufeinander verlassen können, sind die Schlüssel zur Tür in eine gesündere Welt. Zur Kommunikation müssen Verbindlichkeit und Verlässlichkeit als Elemente der Schulkultur hinzukommen. Gelingt es, alle diese Elemente zu gestalten, verändert sich über das angestrebte Ziel hinaus auch die Lernkultur in positiver Weise. Dieser Zusatznutzen ist gewolltes Ziel, denn: Lernerfolg nimmt Spannung, die mit dem Frust des Misserfolgs verbunden ist, senkt den Stresslevel und befördert die Gesundheit.

Ist erst der Schüleralltag entstresst,
sind es auch die Lehrer und beide sind gesünder.

Ein allgemein bekanntes negatives Kommunikationsbeispiel ist einer der Klassiker unter den gegenseitigen Verunglimpfungen von Schülern: Streber. Dieser Begriff ist Teil des geheimen Lehrplans. Mittels dessen wollen die einen Schüler das Verhalten eines anderen Schülers beeinflussen. Es geht dabei um eine Anpassung in Richtung Zurückhaltung beim Lernen. Die mit dem Wort Streber verknüpften Methoden sind Abwertung der Person und Ausgrenzung aus dem Sozialverband der Klasse. Wer sich so äußert, hat konkrete Ziele: Er will sich und sein Gedankengut durchsetzen. Wenn ein an sich positiver Wesenszug (Wer immer strebend sich bemüht ...) negativ verwendet wird, erkennen wir einen widerlichen rhetorischen Trick aus dem Bereich der Kommunikation.

Dem muss nachhaltig etwas entgegengesetzt werden. Sonst leiden nicht nur die betroffene Person, sondern auch die Mitschüler. Diese müssen Vermeidungsstrategien entwickeln, um selbst nicht in diese Situation zu kommen. Das Ergebnis: Stress bei den meisten Schülern, Vermeidung von Lernerfolg und Anpassung an, aus unserer Sicht, falsche Vorgaben. Extrem weit ausgelegt, haben wir es hier mit einer Vorstufe von Mobbing zu tun. Unter dem Aspekt "wehret den Anfängen" ist es sinnvoll, dem frühzeitig etwas entgegenzusetzen.


Der Aufbau des Workshops, die Vorgehensweise

Der Impulsvortrag führt allgemein in die Problemstellung ein und soll die Teilnehmer veranlassen, die eigenen Erfahrungen einzubringen. In der Sammlungsphase werden schulspezifische Erfahrungen und Verhaltensweisen von Schülern und ggf. auch von Lehrern erfasst. Die Verständnisphase dient der richtigen Ein- und Zuordnung der Fälle. Die Ordnungsphase ordnet die Phänomene nach der Stärke der Auswirkung auf das Schulleben und auf die Gesundheit. Die Erarbeitungsphase entwickelt konkrete Lösungen, wie mit den einzelnen Phänomenen umzugehen ist. Die Umsetzungsphase legt fest, wie die Workshop-Ergebnisse in den Schulalltag und in das Leitbild der Schule integriert werden.
 
Impulsvortrag:
Der Leiter des Workshops führt Fälle aus seiner eigenen Zeit als Lehrer aus. Seine eigene Erfahrung, was dies mit ihm gemacht hat und was es mit seinen Kollegen gemacht hat, wird kurz dargestellt. Diese Erfahrungen sind ursächlich, diesen Workshop für Sie zu entwickeln. Hinzu kommen praktische Erfahrungen als Trainer und Berater in den Feldern Kommunikations- und Konfliktmanagement sowie Moderation und Leiten von Arbeitsgruppen. Sie sind die professionelle Grundlage, diesen Workshop qualifiziert für Sie zu entwickeln, individuell zu gestalten und falls gewünscht anzupassen.

Sammlungsphase 1
Die Teilnehmer schreiben Fälle / Beobachtungen / Probleme aus dem eigenen Alltag auf und fixieren dies zusätzlich mit Stichworten auf Moderationskarten.
Sammlungsphase 2
Wie bei einer Moderation werden die Karten übersichtlich nach Themenblöcken zusammengefasst.

Verständnisphase
Alle Karten werden kurz besprochen, bedarfsweise wird auf die ausführlichen Notizen zurückgegriffen, damit allen Teilnehmern die Bedeutung der Stichworte voll umfänglich verständlich ist.

Ordnungsphase
Die aufgezeigten Probleme haben alle unterschiedliche Auswirkung auf das Zusammenleben in der Schule. Es ist daher sinnvoll, zuerst die schwerwiegendsten Probleme zu identifizieren und diese zuerst zu bearbeiten. Die Gewichtung ist in jeder Schule eine Andere. Deshalb kann es hier keine allgemeingültige Lösung geben. Jedes Kollegium muss deshalb seine eigene Gewichtung finden.

Erarbeitungsphase
Jede Schule hat ein individuelles Einzugsgebiet. Dies bedingt, dass der Umgang mit dem gleichen Phänomen schulspezifisch zu erfolgen hat. Auf Wunsch ergänzt die Leitung des Workshops mit ihren eigenen praxiserprobten Vorschlägen. Nur das jeweilige Kollegium kennt die Spezifika und ist deshalb befähigt, die richtigen Lösungsvorschläge zu erarbeiten, anzupassen und auszuwählen.

Umsetzungsphase
Wissen allein genügt nicht. Die erarbeiteten Lösungen müssen gelebte Schulkultur werden, also in den Schulalltag integriert werden. Wie dies am besten geschieht, legt das Kollegium in dieser Phase selbst fest und macht es verbindlich, einschließlich der Darstellung im Leitbild / Schulprofil / etc.

Workshop: Teilnehmer, Dauer und Kosten
Teilnehmer: maximal 25 Personen pro Gruppe und Termin (bis zu 3 Gruppen sind parallel möglich)
Dauer: Eintägiger Workshop, der auch aufteilbar an mehreren Terminen möglich ist
Kosten: EUR 950,- zzgl. MWSt. für einen eintägigen Termin

Workshop-Leitung
Stud. Ass. Helmut Wunder

Qualifikation zur Leitung dieses Workshops:
- über 10 Jahre schulpraktische Erfahrung als Lehrer, einschließlich "Trainingsraum"
- erfahrener Management-Trainer für Kommunikation und Konfliktmanagement
- selbständiger Berater für Organisations- und Lernkultur
- Erfahrungen im In- und Ausland (z.B. Ministry of Education Malaysia)
- Inhaber und Seniorconsultant der iTs-Bildungsberatung seit 1996 bis heute,
  unterbrochen durch die Zeit an einer Gesamtschule (Sek II) als
  Lehrer (2. Staatsexamen Gymnasien)


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